Warum möchte ich schlank sein?

Das ist wohl eine sehr gute und tricky Frage, klar einerseits der Schönheits- und Gesundheitsaspekt.

Prinzipiell wären das gute Gründe, aber warum will ich das??? Dass ich deswegen gesünder bin, kann mir keiner zu 100% versprechen, dass Menschen mich nun ansprechender finden, wahrscheinlich…

Also warum ist es mir jetzt so wichtig, dran denken ja das tue ich oft, es war aber nie wichtig genug, dass ich es wirklich durch gezogen habe, komme was wolle, egal wie schwer.

Also warum brauche ich es noch? Soll es mich schützen vor Übergriffen, das frage ich mich oft? Denn Männer die mir mir komischen Grinsen zu nahe kommen, da ekelt es mich bis ins kleinste Mark. Wäre ich attraktiver würde es noch mehr geben und das habe ich früher öfter erlebt, wie wahrscheinlich die meisten Frauen. Ich denke das spielt eine relativ große Rolle.

Aber auch mein Kummerspeck steckt dahinter, viele ungeweinte Tränen an die ich kaum heran komme, sie sind verdeckt unter vielen Dingen. Vieles macht mich traurig, am meisten ich mir selbst, ich tue mir leid und es ist wenig hilfreich und das macht mir Angst-

Ach immer dieses Gefühlschaos, ich leide unter all diesen Dingen so sehr und dann möchte ich einfach aufgeben, das alles nicht haben wollen. Was zu essen nehmen und Filme schauen, bis ich nie wieder darüber nachdenken muss.

Dass endet dann im Selbsthass und vergrößert meine ungeweinten Tränen. Also ja dass sind wohl die Gründe warum ich abnehmen möchte um aus dieser Spirale raus zu kommen um diesen Stress und diesen Ballast endlich abgeben zu können. Glücklich zu sein, denn mein Selbstwert ist so im Keller, nicht immer, aber viel zu oft. Mir können tausend Leute sagen wie toll ich bin und ich fühle dann Scham und weiß innerlich dass es eine Lüge ist, denn sie mögen meine Maske, aber ich kleines zusammengeschröpftes Kind mögen sie nicht. Das kleine böse Kind in mir, dass soviel falsch machte, nie richtig sein konnte und alles versucht hat, sitzt begraben in irgendeinem dunklen Keller um ja niemanden zu nahe zu treten und mit seiner Trauer und ähnlichem anderen nicht auf den Sack zu gehen, Bedürfnisse voll ignorierend und vor sich hin siechen. So oft ich es versuche da raus zu holen umso mehr Mauern kommen drumherum, wahrscheinlich nehme ich den falschen Weg.

Tut mir leid kleine Steffi, ich versuche mein Bestes.

 

Meine Angst vor allem und besonders vor dem Zunehmen und Versagen

Ja langer Titel—

Andreas Winter sagt in seinem Buch und auch so Angst macht dick.

Das macht für mich komplett Sinn. Sie ist um mich herum und all gegenwärtig nicht nur in Bezug auf Essen, sondern in Bezug auf Schlüssel verloren?? Portmonee geklaut?? Zu viel gegessen?? Funktioniert das wirklich so?? Ist doch alles falsch?? Sind meine Katzen noch da?? Ist die Wohnung abgebrannt oder wurde eingebrochen?? Überfällt mich nachts der schwarze Mann?? und die höchste geht es meinem Kind gut??

Und das sind nur die größten täglichen Ängste… die Angst vor Höhe oder vor dem Fliegen ist noch nicht mal dabei oder sich zu blamieren. Pupsen zu müssen in einem Raum voller Menschen. Diese Liste könnte wohl ins Unendliche gehen. Also esse ich um das Gefühl nicht zu haben und der Körper speichert es auf Grund meiner Riesen Angst.

Warum ich heute darüber schreibe? Auf einem Spaziergang auf dem Rückweg schloss ich meine Jacke, es ist sehr winterlich draußen und ich hoffte, dass sie viel leichter zuginge als noch vor 2 Wochen und ich war mir wirklich unsicher ob es einen Unterschied gab? Einerseits ja andererseits denke ich, dass ich mir dass einbilde und ich hatte nackte Panik… Was ist wenn es nicht funktioniert nicht, ich wieder zunehme und all das wieder umsonst war. Es war ja nicht mein 1 Versuch. Was ist wenn ich es nie schaffen kann und körperlich auf diesem Level bleibe und weniger leistungsfähig bin. Was ist wenn ich wieder ein Ziel erreiche, es aber alles wieder zurück nehme. Was ist wenn es wieder scheitert. Da ich mich nicht wiege, habe ich weniger Kontrolle und muss mich auf mein Gefühl verlassen, das ist leider immer etwas tricky.

Jetzt bin ich wirklich bereit mich meinen Ängsten zu stellen, nicht nur damit ich Gewicht verliere. Ich möchte mich weiter entwickeln und meinen Tag nicht jeden Tag mit meinen Ängsten begegnen lassen. Das ist schade, wenn ich immer wenn ich nach Hause komme, in Panik meinen Schlüssel suche.

Es schränkt die Lebensqualität sehr ein. Am Wochenende las ich ein Buch worin eine Mutter beschreibt wie sie ihr Kind an einen Entführer verloren hat. Meine schlimmste Angst oder durch Krankheit. Ich habe es gelesen und lag abends durchgewühlt bis auf die Knochen im Bett und fühlte meine Angst intensiv und ließ sie zu, jetzt geht es mir besser. Auch wenn ich meinen Kind alles übers „Nicht mit Fremde mitgehen“ runtergebetet habe, was in ihm dann wieder Angst schnürte. Ich ermunterte ihn aber auch, dann erst recht laut und stark zu sein. Sich was ein fallen zu lassen. Dass er klug ist und sich jederzeit zur Wehr setzen kann und das Angst in dem Moment wenig hilfreich ist, sondern gutes Überlegen und handeln und vor allem Atmen.

Jetzt geht es mir besser und diese Angst ist weniger vorhanden, durchgefühlt darf sie aber trotzdem noch werden.

Ja also wenn Ängste dick machen, ja dann verstehe ich vieles sehr gut.

Hungrig einkaufen…

…sollte man nicht

Das dachte ich natürlich auch. Sehr überzeugend der Gedanke, denn man kauft ja dann nur Zeugs.

Ist das so?

Auf Grund des Intervall Fastens blieb mir ja keine Wahl. Also Augen zu und durch, ja du schaffst das und ich stand dort an der Obst und Gemüse Theke und überlegte was ich möchte.

Da fiel mir auf, ich hab richtig Bock drauf… ich will soviel Gemüse mitnehmen und das tat ich auch. Gehe ich satt einkaufen kommt das selten so vor.

Bei Schokolade war mir eher schlecht. Interessant war nur das jemand dort war und Burger briet, verpackte Fertig Burger. Daran vorbei und dem Duft auweia… schnell schnell… Doch dann dacht ich lass den Duft einfach zu, was soll passieren, ich werde ihn weder anfallen noch sofort verpackte Burger kaufen. Denn verpacktes Fertig Essen mag ich nicht. Danach war es gar nicht schlimm, sondern schnuppern machte so Spaß. Alles haben wollen ist ein tolles Gefühl, dass es nicht geht und ich nicht Tonnen von Essen schleppen kann und möchte ist total klar, aber wie Kinder zu sagen, Mensch toll hier und am liebsten würde ich alles mitnehmen und überall reinbeißen und kurz darauf ist das Gefühl vorbei und der Einkauf ging weiter.

Ich suchte uns die besten Sachen raus und so dass wir ein paar Tage nicht nochmal einkaufen müssen, das haben wir nämlich meist.  Die tollen Sachen waren meist schon kurz nach dem Einkaufen weg, wie blöd. Soviel verbrauchte Zeit für wieder und wieder einkaufen und schnell futtern.

Aber zurück zum hungrig einkaufen, ich würde es nun jederzeit so machen, denn bin ich satt habe ich eher zu den Dingen gegriffen, die ich nicht brauchte und mein Körper gar nicht will. Bin ich hungrig greife ich zu all den guten Dingen die mein Körper vielleicht wirklich möchte und der Hunger macht einfach nichts. Im gegenteil er schafft mir Energie und lässt mich bessere Entscheidungen treffen und so langsam finde ich ihn sehr willkommen.

Sich leer zu fühlen heißt auch sich leichter zu fühlen. Dahinter stecken auch so viele unentdeckte Gefühle die ich ohne das Leergefühl gar nicht wahrnehmen konnte und sicherlich auch nicht wollte.

Also wozu ist dieses Hungergefühl eigentlich da? Zeigte es unseren Vorfahren, dass es jetzt wieder Zeit wird sich so langsam auf die Suche nach Essen zu machen oder ist es was ganz anderes, ist es überhaupt bei jedem gleich? Fühlt er dasselbe wie ich fühle oder ist es am Ende wirklich ein unterdrücktes Mangel Gefühl… Denn ja teilweise fühlt es sich für Momente echt schmerzhaft an, besonders wenn ich wieder viel zu flach atme.

Es ist wirklich unangenehm, aber es vergeht schnell wieder, besonders bei Bewegung oder bei Aufmerksamkeit und wenn ich ihm sage, dass er willkommen ist und ich ihn fühle wird es schnell besser.

Zum Essen animiert er mich grundsätzlich nicht, mir ist dann eher schlecht. Ich aß eher um dieses Gefühl nicht mehr zu haben. Aber Gefühle wegessen ist ja meine große Spezialität.

 

Heute der nächste Schritt

 

Heute ging es mir wunderbar, ich fühlte mich leichter und freier und mir wird bewusst, wie wichtig es ist seinen Gefühlen Raum zu geben und schon verliert die Welt ihren Schrecken.

Somit gab es heute so viele positive Schritte, ich fühle wie Ballast von mir runter ist mental und auch von meinem Körper, ich wiege mich zwar nicht, aber ich fühle es. Also mal den Kleiderschrank durchforstet, festgestellt es wird besser. Alte Sachen passen zwar noch nicht, aber weniger Abstand.

Dann gab es heute mittag eine tolle Mahlzeit, super (teuren) Lachs den ich mir leisten konnte auf Grund weniger Mahlzeiten und ich schnippelte wirklich Unmengen Gemüse rein und es gab Feldsalat seit Langem mal wieder und so starte ich ins Wochenende. Morgen möchte ich gerne ins Kino und dort wunderbar essen.

Sonntag soll ein relativ normaler Tag werden. Mal sehen ob ich es an dem Tag überhaupt mag.

Auf jeden Fall steht Pizza Bestellen auf dem Programm. Soviel zum Essen.

Es gab kleine Sporteinheiten  und ein wenig Fahrrad fahren mit offener Jacke, mir war erst ein wenig kalt, dann ließ ich es zu und genoss es, dass es kalt ist und wusste das hilft noch mehr beim Gewicht loslassen, da ich ja etwas fürs Warmhalten brauchte.

Grundsätzlich ist der Tag ein voller Erfolg. Ich habe angefangen meinen Haushalt wieder auf zu nehmen, der lange auf der Strecke blieb und ich möchte dort wieder meinen Ablauf rein bringen und mich aus diesem Chaos befreien. Also ist der beste Weg erstmal das Annehmen vom Chaos ohne Schuld und starken eigenen Vorwürfen. Es ist nun mal soweit gekommen, weil es mir nicht gut ging. Das kompensierte ich dann gern mit Essen und inzwischen ist da eine Riesen Schuld und Scham. Ich fühle den Ekel vor mir selbst und der Wohnung, so als würden hier Millionen kleiner Tierchen krabbeln, was für Riesen Unsauberkeit steht. Aber das tut es nicht und im Endeffekt war das Chaos auch manchmal praktisch. Mehr Raum für Ausleben anstatt Kontrolle, über kleine Dinge auch mal hinweg sehen können und es hat auch was von Leben.

Also nach der Wut und dem Schritt essen kommt auf meinem Weg die Ordnung und jeden Tag gehe ich mehr und mehr Schritte und wenn ich endlich den Gipfel sehen kann hat sich jeder kleine Schritt und weiter machen gelohnt. Meist wollte ich immer zu viel auf einmal und die Entwicklung überspringen. Obwohl ich seit Jahren weiß der Weg ist das Ziel.

Ach ja und ich hab mir vorgenommen für jeden Tag Danke zu sagen und besonders 3 Dinge hervor zu heben.

Somit bin ich heute sehr dankbar für meine Kraft die ich wieder gefunden habe und gerne einladen möchte zu bleiben.

Bin ich dankbar für die vielen positiven Menschen in meinem Leben die alles bereichern.

Dass ich wieder entdecken durfte, dass es tolle Lebensmittel gibt.

Halb elf und somit langsam gute Nacht.

 

Mein Erster Beitrag

Letzte Woche habe ich erneut entschieden mit Intervallfasten zu beginnen und dahingehend mein Leben zu ändern-

Mein Wunsch ist es einen Tag zu fasten und einen Tag zu essen. 

Ich starte wohl mit knapp 33 Jahren, einem ziemlich Übergewicht von wahrscheinlich 60 oder 70kg, alleinerziehend und  als ziemlich kopflastiger Mensch mit spiritueller und esoterischer Denkweise.

Es gab jetzt meinen 4.Tag an dem ich fasten wollte und bis jetzt habe ich es noch nicht ganz durchhalten können, dieses ist demotivierend, aber ich habe beschlossen jedes Mal erneut einen weiteren Schritt zu gehen.

Ich stelle an jedem Tag fest, wie emotional mein Essen belastet ist und wieviel ich von meinen Gefühlen gerne runterschlucken und wegessen möchte. besonders meine Wut empfinde ich als sehr schwierig. Also sitze ich heute hier und versuche sie zuzulassen und mit ihr um zu gehen und sich sogar mit ihr zu arrangieren, wenn nicht sogar lieben zu können. Um mir ein Ventil zu schaffen überlegte ich nun es auf zu schreiben

Mehrmals in meinem Leben habe ich schon angefangen Gewicht zu verlieren, mein Leben zu ändern und am Ende hat das Unterdrücken wollen meiner Gefühle irgendwie die Oberhand behalten,

Wissen und Ursachen habe ich nun Unmengen, leider fehlt es oft an tatsächlicher Umsetzung. Es ist sehr schade, denn am Ende habe ich viel gutes zu sagen und viel zu entwickeln und lasse mich selbst unglücklich.

Ich hoffe, dass hier bringt die genügende Motivation um in nächster Zeit es aus zu halten, tatsächlich nur jeden zweiten Tag zu essen.

Warum das?

Ich denke es macht am Meisten Sinn für mich, ich möchte alles Essen können und mich keiner Ernährungsweise mehr anschließen.

Ich möchte Lebensmittel nicht mehr in gut und böse oder gesund oder ungesund einteilen.

Ich glaube sehr daran, dass dem Körper längere Pausen gut tun.

Ich möchte lernen meine Gefühle nicht mehr herunter zu schlucken.

An Fastentagen ist mehr Energie für andere Dinge vorhanden.

Meine Erfahrungen zu früheren Zeiten zeigen einfach, wie gut es für mich funktioniert hat.

Man liest soviel positive Erfahrungen mit Intervallfasten.